Eine Weiterbildung neben Beruf und Alltag zu starten, ist ein grosser Schritt. Besonders dann, wenn der letzte Schul- oder Ausbildungstag schon einige Jahre zurückliegt. Plötzlich heisst es wieder: lernen, Aufgaben erledigen, Prüfungen vorbereiten und sich neue Inhalte aneignen. Doch keine Sorge: Lernen ist wie ein Muskel – mit der richtigen Routine finden Sie schnell wieder hinein.
Am Anfang ist die Motivation meist gross. Trotzdem sollten Sie sich nicht zu viel auf einmal vornehmen. Setzen Sie sich konkrete und erreichbare Ziele – zum Beispiel zwei Lernabende pro Woche oder ein bestimmtes Kapitel, das Sie bis zum Wochenende bearbeiten möchten.
Kleine Fortschritte sorgen für Erfolgserlebnisse und helfen Ihnen dabei, langfristig dranzubleiben.
Wer berufsbegleitend lernt, muss viele Termine unter einen Hut bringen. Beruf, Familie, Freizeit und Weiterbildung konkurrieren schnell um die verfügbare Zeit.
Deshalb lohnt es sich, feste Lernzeiten in den Kalender einzutragen. Behandeln Sie diese Termine genauso verbindlich wie einen Geschäftstermin. So wird Lernen Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil Ihres Alltags.
Nicht jeder Mensch lernt gleich. Manche merken sich Inhalte besser, wenn sie Zusammenfassungen schreiben, andere lernen mit Karteikarten, Videos oder indem sie den Stoff jemandem erklären.
Probieren Sie verschiedene Methoden aus und finden Sie heraus, was für Sie funktioniert.
Ein ganzer Lernstoff kann schnell überwältigend wirken. Teilen Sie deshalb grössere Aufgaben in kleinere Etappen auf.
So wird aus einer grossen Herausforderung eine Reihe machbarer Schritte.
Weiterbildung bedeutet nicht nur Lernen aus Büchern und Unterlagen. Auch der Austausch mit anderen Studierenden kann wertvoll sein.
Diskussionen, Gruppenarbeiten und gemeinsame Prüfungsvorbereitungen helfen Ihnen dabei, Inhalte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Gleichzeitig entsteht ein Netzwerk, von dem Sie auch über den Lehrgang hinaus profitieren können.
Bei einer Weiterbildung kann schnell das Gefühl entstehen, dass immer noch etwas zu tun ist. Umso wichtiger sind Pausen und Zeit für Dinge, die Ihnen Energie geben.
Der wichtigste Tipp zum Schluss: Warten Sie nicht auf den perfekten Moment – fangen Sie einfach an.